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Projektvorstellung
06.04.2021

Energieeffizient, einfach, einschalig: Doppelhaus in Rot am See

Rohbau Doppelhaus

Im Nordosten Baden-Württembergs, in der kleinen Gemeinde Rot am See kommt zum ersten Mal ein neuer Porenbetonstein zum Einsatz, der die Standards im Bereich energieeffizientes Bauen mit monolithischem Mauerwerk höher setzt.

Kriterien bei der Planung

Ein einschaliges Mauerwerk soll es werden, von der KfW gefördert und unkompliziert im Bau – diese Bedingungen haben Maria Busch und Philipp Betz für ihr Projekt aufgestellt. Das Vorhaben: Ein Doppelhaus mit jeweils 160 m2 Grundfläche und sechs Zimmern pro Doppelhaushälfte im Neubaugebiet mit zwei Stockwerken bei einer Geschosshöhe von je 2,64 m, dazu zwei Terrassen und Keller. 

Normalerweise erfüllen die beiden Bauherren, Betz und Busch als Architekten, ihren Kunden den Traum eines Eigenheims. Dieses Projekt ist ihr eigenes. 2019 haben sie mit der Planung begonnen, Ende 2021 soll das Haus bezugsfertig sein. Eine Doppelhaushälfte soll vermietet werden, die andere wollen sie vielleicht selbst bewohnen, so die Pläne.

Simpel, aber einzigartig

Aus architektonischer Sicht ist das Doppelhaus zeitgemäß und minimalistisch: Ein klarer Baukörper ohne Dachvorsprung, simpel, rechteckig, zwei Terrassen, zwei einzelne Garagen. Doch was äußerlich schlicht wirkt, ist im Kern ein bisher einzigartiges Projekt: Hier kommt erstmals ein neuer Porenbetonstein zum Einsatz, der alle bestehenden Produkte aus dem Hause Ytong im Bereich der Wärmedämmung übertrifft. Das hat auch die beiden Planer von vornherein überzeugt und sie testen das Produkt nun in ihrem eigenen Haus.

„Das ist eine Arbeitserleichterung. Für mich und die Menschen auf dem Bau.“
Maria Busch
Planerin und Bauherrin des Projekts

Sehr gute Standards für massives Bauen

Mit einer Wandstärke von 48 cm in einschaliger Bauweise wird von Planung bis Umsetzung der gesamte Prozess vereinfacht. „Im Vergleich zum Bau mit Ziegeln sind wir ca. 25 % schneller“, so Betz. Das gilt allerdings nur bei der Verwendung von Ziegeln, die ein zusätzliches Wärmedämmverbundsystem benötigen. 

Der Lambdawert von 0,07 W/(mk) des neuen Porenbetonsteins zeigt: Der Baustoff ist hochwärmedämmend, er besitzt eine identische Wärmeleitfähigkeit in alle Richtungen und Wärmebrücken werden so verhindert. Bei einer Rohdichte von 0,30 kg/dm3 ist der neue Planblock zudem sehr tragfähig, Brandschutzklasse F-90 ist inklusive. 

Rohbau Doppelhaus
Der Rohbau wurde binnen fünf Wochen errichtet. Jetzt folgen Dach und Innenausbau.

Plus Förderung, minus Kosten

Der Wegfall eines zusätzlichen Wärmedämmverbundsystems und damit auch auf ein zusätzliches Gewerk spart Zeit und Kosten – und vereinfacht den Bau von Beginn an: „Hätte ich mit einem anderen Baustoff geplant, hätte ich wahrscheinlich viel mehr Details berücksichtigen müssen. Hier habe ich keine Materialwechsel. Das ist eine Arbeitserleichterung. Für mich und die Menschen auf dem Bau.“, fasst Planerin Busch den Prozess zusammen. 

Passend zum wärmedämmenden Mauerwerk haben sich die beiden Planer für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zur Stromerzeugung entschieden. Geheizt wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, zusätzlich soll eine Lüftungsanlage installiert werden. Damit erreicht das Bauprojekt den Spitzenstandard KfW-Effizienzhaus 40 Plus. Das Plus steht hier für die Haustechnik, welche lokale Stromerzeugung und Nutzung ermöglicht. Höchster Standard bedeutet auch höchste KfW-Förderung, pro Wohnung ist das ein Tilgungszuschuss von 30.000 Euro. Bei der KfW ist ein Förderkredit bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit möglich, der Sollzins beträgt 0,75 %.

Doppelhaus mit zwei Garagen und kleinem Garten
Doppelhaus mit zwei Garagen und kleinem Garten

Zukunftsweisend Bauen

Das Doppelhaus in Rot am See mag ein „kleines“ Vorhaben sein, dennoch vereint es alle Aspekte, die im Gebäudesektor wichtiger werden: Nachhaltigkeit, Ökologie und Einfachheit in der Umsetzung. Der neue Porenbetonstein soll es leichter machen, diese Kriterien zu erfüllen. Schließlich hat er einen der besten Dämmwerte für Massivbaustoffe. Auf ein zusätzliches WDVS kann verzichtet werden, was sich ebenfalls positiv auf die Ökobilanz auswirkt. 
Die Verarbeitung hingegen läuft unkompliziert, wie von Porenbetonsteinen gewohnt.
Auch die beiden Bauherren sind überzeugt von dem Baustoff und seiner einfachen Anwendung.
Damit konnten sie ihren Ansprüchen problemlos gerecht werden und den Bau ökologisch und mit KfW-Förderung realisieren.

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