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Portrait01.03.2021
Mario Schmitz

Mario Schmitz

Produktmanager

  • Alter: 49
  • Spezialgebiet: Großformatiges Bauen mit bewehrten Porenbetonelementen

Mario Schmitz ist schon viele Jahre bei Xella. Zu seinen Aufgabengebieten gehören das Produktmanagement im Bereich Wirtschaftsbau und bewehrte Porenbetonprodukte. Im Interview erklärt er uns, welche Herausforderungen der Alltag eines Produktmanagers bereithält und ob man Nachhaltigkeit und Wirtschaftsbau miteinander vereinen kann.

„Oft habe ich nachmittags Aufgaben, von denen ich am Morgen noch nichts wusste.“

Einen „Standard-Arbeitstag“ gibt es für Mario Schmitz nicht. Projektübergreifende Abstimmungen, Kundentermine, Produktoptimierung: Als Produktmanager im Wirtschaftsbau bearbeitet er eine Vielfalt an Aufgaben und Projekten. Über das Spektrum von Kundenanforderungen bis Produktentwicklungen spricht er in diesem Interview.

Interview Mario Schmitz

Herr Schmitz, Sie sind Produktmanager bei Xella. Was genau sind Ihre Aufgabengebiete?

Unter anderem baue ich bestehende Produkt- und Anwendungsportfolios aus, indem ich mit meinem Team ständig prüfe, wie wir profitabler werden können und wo es Kostensenkungspotenziale gibt. Daneben gehören auch administrative Aufgaben und beratende Vertriebsunterstützung zu meinem Arbeitsalltag. 

Auch die Markteinführung von neuen Produkten und Lösungen gehört zu meinem Aufgabengebiet. Das bedeutet, ich beobachte die Märkte und versuche, frühzeitig Trends und Entwicklungen in der Branche zu erfassen. Basierend darauf optimieren wir unsere Produkte und schauen über den Tellerrand hinaus, was unsere Wettbewerber machen. Die Erkenntnisse daraus helfen auch bei der Beratung von Kunden mit besonderen Aufgabenstellungen. Alles in allem kann man sagen, die Arbeit als Produktmanager ist die Schnittstelle zwischen Forschung & Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Technik und Produktion. 

Warum haben Sie sich für den Bereich Wirtschaftsbau entschieden?

Ich habe Bauingenieurwesen studiert und anschließend Berufserfahrung bei einem Hersteller von Stahlbetonfertigteilen gesammelt. Meine Erfahrungen und die Freude an der Arbeit mit großformatigen Elementen haben dafür gesorgt, dass ich bis heute im Wirtschaftsbau tätig bin.

Welche besonderen Herausforderungen gibt es beim Wirtschaftsbau? Wie gehen Sie diese an?

Im Allgemeinen ist der Wirtschaftsbau sehr konjunkturabhängig, was wir in der jetzigen Zeit stark spüren. Daher gilt es, agil zu bleiben. Wir suchen stets nach neuen Lösungen, um Projekte möglichst zügig und effizient umzusetzen. Eine dieser Lösungen ist das BosT-System (Bauen ohne separates Tragwerk). Dabei wird auf den Bau eines separaten Tragwerks verzichtet und die Belastung des Dachs und der Decken werden durch die großformatigen Porenbetonelemente aufgenommen. Dadurch fallen keine separaten Kosten für das Tragwerk (ca. 15-30 % der Rohbaukosten) an. Bei der Verwirklichung einer neuen Lösung wie dieser ist es wichtig, frühzeitig mit Entscheidern und Investoren zusammenzuarbeiten.

Interview Mario Schmitz

Großformatiges Bauen ist ja gerade im Wirtschaftsbau sehr beliebt. Warum ist das so – welche Vorteile haben großformatige Bauteile?

Es gibt tausend gute Gründe, mit großformatigen Bauteilen aus Porenbeton zu bauen. Dies lässt sich gut an Wandelementen verdeutlichen. Sie erfüllen alle Anforderungen an monolithische bzw. einschalige Außenwände. Die Bauteile vereinen sehr gute Statik, Schallschutz, Witterungsschutz und sorgen im Sommer wie im Winter für ein angenehmes Raumklima. 

Durch die enormen bauphysikalischen Vorteile werden auch zusätzliche Maßnahmen wie Klimaanlagen oder aufwändige Dämmsysteme hinfällig. Aus diesen Gründen setzen Planer, Architekten, Bauherren und Investoren gerne auf Porenbeton.

Kleine Baustoffe bedeuten mehr Flexibilität, große Baustoffe mehr Wirtschaftlichkeit – wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Das sehe ich anders – je früher man mit großformatigen Bauelementen plant, desto mehr lassen sich deren Vorteile nutzen, auch zu Gunsten der Flexibilität. Richtig ist, dass große Baustoffe wirtschaftliche Aspekte erfüllen, die besonders im Bereich Wirtschaftsbau entscheidend sind.

Ein Vorteil der großformatigen Bauteile ist natürlich das schnelle, effektive Bauen: Große Bauelemente bedeuten viel Mauerwerk in kurzer Zeit. Außerdem ermöglichen sie übersichtliche Konstruktionen. Bauen mit großformatigen Porenbetonteilen kann manche Probleme der Baustelle schon vorher lösen und so Kosten und Zeit sparen.

Interview Mario Schmitz

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Ihren Projekten? Welche Maßnahmen werden getroffen, um Ressourcen effizient zu nutzen?

Nachhaltigkeit spielt sowohl in unseren Projekten als auch übergreifend im Wirtschaftsbau eine große Rolle. Schon die Wahl des Baustoffs macht den Unterschied: Unsere einschaligen Gebäudewände aus Porenbeton werden ressourcenschonend und energieeffizient hergestellt. Darüber hinaus trägt der Baustoff, wie angesprochen, durch sommerliche Wärmespeicherung und winterliche Wärmedämmung wesentlich zum Energiesparen bei: Im Sommer nehmen die Gebäudewände Außenwärme auf, im Winter dagegen halten sie die Wärme im Inneren. Die dämmende Eigenschaft von Porenbeton hilft, den Heizenergieverbrauch in Gewerbegebäuden zu verringern und schont damit Ressourcen und unsere Umwelt.

Wir erleben gerade einen Digitalisierungsschub in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Immer mehr Bauunternehmer nutzen die Vorteile des digitalen Building Information Modeling (BIM). Wie nutzen Sie als Produktmanager das BIM?

BIM ermöglicht uns einen unkomplizierten Datenaustausch mit unseren Kooperationspartnern: Bei der Projektbesprechung können wir gemeinsam komplexe Schnittstellen und Knoten betrachten und Lösungen entwickeln. Durch die digitale Zusammenarbeit holen wir das Beste in Sachen Kosten, Effizienz und Qualität heraus. Unserem Kunden liefert BIM vor allem die Möglichkeit, schon vor der Produktion genau zu sehen, was er bekommt. 

Beenden Sie folgende Sätze:

  1. Nachhaltigkeit im Wirtschaftsbau bedeutet für mich …
    „... die Gebäudehülle so zu errichten, dass man durch die Wärmedämm- und Wärmespeicherfähigkeiten kaum Heizenergie und keine Klimaanlagen und Kühlenergie benötigt.“
  2. Ich habe gerade gelernt, dass …
    „... nichts so konstant ist wie die Veränderung!“
  3. In zehn Jahren wird die Baubranche … 
    „... voraussichtlich digitaler und automatisierter sein. Der digitale Zwilling, der es erlaubt, ein Gebäude virtuell zu besichtigen, bevor es gebaut wird, wird wohl die Regel und nicht die Ausnahme sein.“
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