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09.05.2023

Sie fragen. Wir geben Antworten.

Illustration - Ytong Porenbeton speichert CO<sub>2</sub>

Als einer der führenden Hersteller von Porenbeton beantworten wir hier die häufigsten Fragen rund um die EPD und den CO2-Fußabdruck von Ytong.

Welche Methoden werden zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Ytong verwendet?

  • Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment – LCA): Eine der gebräuchlichsten Methoden zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Baumaterialien ist die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment – LCA), die den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder Materials berücksichtigt, von der Rohstoffgewinnung und Herstellung bis hin zur Nutzung, Entsorgung oder Wiederverwendung. Ziel einer LCA ist es, eine umfassende Bewertung aller Auswirkungen auf die Umwelt zu liefern, die mit der Erzeugung und Verwendung des Baumaterials verbunden sind.
  • Kohlenstoffbilanzierung: Eine andere Methode zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Baumaterialien ist die Kohlenstoffbilanzierung. Hierbei werden die Treibhausgasemissionen eines Produkts entlang des gesamten Lebenszyklus gemessen und bewertet. Im Gegensatz zur LCA, die alle Umweltauswirkungen eines Produkts bewertet, liegt der Fokus der Kohlenstoffbilanzierung ausschließlich auf den Treibhausgasemissionen, insbesondere auf dem CO2-Fußabdruck. Eine Kohlenstoffbilanzierung kann auch eine schnellere und einfachere Methode zur Bewertung des CO2-Fußabdrucks eines Produkts sein als eine LCA, die umfassender ist und daher mehr Ressourcen erfordert. Sie wird allerdings nicht bei den Förderprogrammen des BMWSB (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) bzw. der KfW berücksichtigt.
  • Bauproduktdatenbanken: Bauproduktdatenbanken wie ÖKOBAUDAT sind eine wichtige Quelle für die Berechnung von Ökobilanzen. Diese Datenbanken enthalten Datensätze zu verschiedenen Aspekten des Bauprozesses, einschließlich Materialien, Bau-, Transport-, Energie- und Entsorgungsprozessen. Wichtig ist jedoch, dass diese Datenbanken regelmäßig aktualisiert werden, da veraltete Informationen zu falschen Schlussfolgerungen bei der Planung und Ausführung von Bauprojekten führen können. Die Datenbankbetreiber sollten daher stets bemüht sein, die Daten auf dem neuesten Stand zu halten und zu überprüfen.

Es ist auch empfehlenswert, dass die Daten der Datenbankbetreiber mit den Daten der Produkthersteller abgeglichen werden. Die Produkthersteller haben ein starkes Interesse daran, dass ihre Produkte korrekt und vollständig in den Datenbanken aufgeführt sind, um den Kunden ein genaues Bild davon zu geben, wie ihre Produkte in die Ökobilanz eines Bauprojekts einfließen. Ein Abgleich zwischen den Datenbanken und den Daten der Produkthersteller kann also dazu beitragen, dass die hinterlegten Daten auf dem neuesten Stand sind und genaue Ergebnisse liefern.

Xella, das Unternehmen hinter der Marke Ytong, hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck seiner Produkte kontinuierlich zu reduzieren, indem es die Produktionsprozesse optimiert und erneuerbare Energien einsetzt. So trägt Xella dazu bei, die Umweltauswirkungen seiner Produkte zu minimieren und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

  • Technische Bauberater

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    Natürlich stehen Ihnen auch unsere Bauberater gerne zur Verfügung, um Sie bei der Interpretation der EPD-Daten und bei der Bewertung des CO2-Fußabdrucks von Ytong zu begleiten. Sie erreichen die Fachberater direkt persönlich über Eingabe Ihrer Postleitzahl oder per Kontaktformular.
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