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09.05.2023

Sie fragen. Wir geben Antworten.

Als einer der führenden Hersteller von Porenbeton beantworten wir hier die häufigsten Fragen rund um die EPD und den CO2-Fußabdruck von Ytong.

Welche Faktoren werden bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Ytong berücksichtigt?

Der CO2-Fußabdruck von Ytong hängt von verschiedenen Faktoren ab, die bei der Berechnung berücksichtigt werden. Einige dieser Faktoren können sein: 

  • Rohstoffe: Die Rohstoffe, die für die Herstellung von Ytong verwendet werden, haben einen Einfluss auf den CO2-Fußabdruck. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, in welchen Mengenverhältnissen die Rohstoffe in Ytong vorhanden sind. So ist beispielsweise Zement als Baustoff grundsätzlich CO2- und energieintensiv, sein Anteil in Ytong ist mit nur 11 Prozent aber vergleichsweise gering.
  • Energieverbrauch: Der Energieverbrauch während der Herstellung von Ytong und der Transport der Rohstoffe und des fertigen Produkts trägt ebenfalls zum CO2-Fußabdruck bei. Der Einsatz von erneuerbaren Energien in der Produktion kann die Emissionen reduzieren.
  • Herstellungsmethode: Bei der Herstellung von Ytong wird Dampf und ein Autoklav eingesetzt, um den Baustoff auszuhärten. Dieser Prozess verbraucht im Allgemeinen weniger Energie als beispielsweise Brennöfen, die in der traditionellen Herstellung von Baustoffen wie Ziegelsteinen benötigt werden. Wenn nun der Dampf durch grünen Strom oder Wasserstoff erzeugt wird, kann der CO2-Fußabdruck von Ytong weiter reduziert werden. Grüner Strom wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind oder Wasser erzeugt und verursacht im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen nur sehr geringe oder keine Treibhausgasemissionen. Wasserstoff kann ebenfalls aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden und somit auch zu einer deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen, wenn er als Brennstoff eingesetzt wird.
  • Gebäudekonstruktion: Die Art der Gebäudekonstruktion und die Menge an Ytong, die für ein Gebäude benötigt wird, können den CO2-Fußabdruck beeinflussen. Ein Gebäude, das aus Ytong gebaut ist, kann jedoch eine höhere Energieeffizienz aufweisen. Das trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck insgesamt zu reduzieren.
  • Entsorgung: Die Entsorgung von Ytong am Ende seiner Nutzungsdauer hat ebenfalls einen Einfluss auf den CO2-Fußabdruck. Eine sachgemäße Entsorgung kann dazu beitragen, dass das Material recycelt oder anderweitig wiederverwendet wird. Auch das verringert den CO2-Fußabdruck.
  • Produktauswahl: Baustoffe mit geringer Rohdichte haben im Allgemeinen einen geringeren CO2-Fußabdruck als Baustoffe mit höherer Rohdichte, da sie weniger Material und Energie für ihre Herstellung benötigen. Ytong gilt innerhalb der Massivbaustoffe als leichteres Baumaterial, da es eine geringere Rohdichte als Bauprodukte wie beispielsweise Beton oder Ziegelsteine hat, was sich positiv auf die CO2-Gesamtbilanz für das Bauen mit Ytong auswirkt.

Xella, das Unternehmen hinter der Marke Ytong, hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck seiner Produkte kontinuierlich zu reduzieren, indem es die Produktionsprozesse optimiert und erneuerbare Energien einsetzt. So trägt Xella dazu bei, die Umweltauswirkungen seiner Produkte zu minimieren und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

  • Technische Bauberater

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