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Fachwissen09.07.2021

Energiesparende Gebäude – klimafreundlich bauen und sanieren

Der European Green Deal fordert bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität. Um das zu erreichen, müssen wir heute schon die ersten Schritte gehen. Unser Fokus: Wärmedämmung als ein Meilenstein und die neuen Förderungen ab 2021.

Grüne Wende

Die vereinten Nationen prognostizieren einen weiteren Zuwachs der Menschen, die in der Stadt leben. Auch die gebaute Umwelt wird weiterhin wachsen und damit auch die Abfallmengen, der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß. Wenn wir unter diesen Bedingungen die Klimaziele des European Green Deal trotzdem erreichen wollen, muss die Baubranche noch entschlossener vorgehen.

Bei Xella ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Trendwort. Sie ist wegweisend für die zukünftige Entwicklung der Baubranche: Ob Neubau oder Sanierung – es gibt in jedem Bereich Möglichkeiten, das Bauen nachhaltiger zu gestalten und etwas Gutes für unser Klima zu tun. Die gesetzlichen Richtlinien dazu finden sich gebündelt im Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das Ziel: Durch energieeffizientere Gebäude und eine CO2-Reduzierung im Gebäudesektor das Klima langfristig zu schützen.

„Bereits heute ist der Gebäudesektor für 50 % des Abfallaufkommens, 40 % des Energieverbrauchs und 30 % der CO₂-Emissionen verantwortlich.“
Torsten Schoch
Geschäftsführer der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft MBH

Das Gebäudeenergiegesetz

Seit 01. November 2020 wirkt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es ersetzt das EnEG, EnEV und das EEWärmeG. Das Gesetz führt die zentralen Maßnahmen für den Klimaschutz durch energieeffiziente Gebäude zusammen. Alles mit dem Ziel: mehr Energie in Gebäuden einzusparen – unter anderem durch die Bauweise – und erneuerbare Energien im Gebäudebetrieb zu fördern. Besonders wichtig für Bauherren und Eigentümer: Ab 2021 sollen alle Neubauten den Niedrigstenergiestandard vorweisen. Mit einem sehr guten Wärmeschutz der Gebäudehülle oder durch die Nutzung regenerativer Energien beim Heizen können diese Werte erreicht werden. Die CO2-Emissionen werden außerdem ab sofort in Energieausweisen angegeben. Das GEG ist also ein wichtiger Beitrag zur Realisierung der Ziele des Klimaschutzprogramms 2030 und wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) um die Möglichkeiten zu staatlichen Förderungen ergänzt.

Förderung für Energieeffizienz

Auch für Fördermittel gibt es Neuigkeiten: Ab Juli 2021 tritt die BEG vollständig in Kraft. Das bedeutet potenziell höhere staatliche Förderungen und Tilgungszuschüsse für Neubauten und Sanierungen, einfacherer Zugang zu den Förderungen und zusätzliche Effizienzhausklassen. Die Wahl des richtigen Baustoffes kann dabei helfen, unkompliziert den gewünschten Energieeffizienz-Standard zu erreichen und mit ihm auch die entsprechende Förderung.

Energiesparen mit Porenbeton: Wichtigste Eigenschaften

Eine gute Dämmung hilft, den Heizenergieverbrauch zu verringern und damit Ressourcen zu schonen. Wer wenig heizt, verbrennt schließlich auch weniger fossile Brennstoffe und spart damit Emissionen ein, die ein entscheidender Faktor in der Entstehung des Treibhauseffektes sind. Für eine möglichst effiziente Dämmlösung ist die Art des Baustoffes entscheidend.

Mit Porenbeton können Neubauten von Beginn an energieeffizient geplant und gebaut werden. Der Baustoff verfügt mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,07 W/(mK)  über einen der besten Werte im Bereich Dämmbaustoffe. Je nach Jahreszeit verringert das die Heizkosten und die Kühlenergie. Darüber hinaus ist Porenbeton sehr druckfest und hat somit eine sehr gute Tragfähigkeit. In einschaliger Bauweise kann ein Haus mit den richtigen Porenbeton-Steinen den höchsten Effizienzhaus-40-Standard erreichen. Und somit auch einen Tilgungszuschuss von 20 % der förderfähigen Kosten bei Neubauten. Porenbeton hält die Energiekosten niedrig, schont die Umwelt und gewährt dabei einen hohen Brand- und Schallschutz. 

  

Außenansicht Neubau bei Abenddämmerung
Vom Keller bis zum Dach: Porenbeton eignet sich für Außen- und Innenwände und liefert beste Dämmwerte.

Sanieren mit mineralischen Dämmplatten

So viel zum Neubau. Doch was gibt es bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden ökologisch zu beachten? In diesem Fall können Mineraldämmlösungen sowohl in der Innen- als auch Außendämmung eingesetzt werden. Der Dämmstoff basiert auf Sand, Kalk, Zement und Wasser und verfügt über eine Reihe wichtiger Eigenschaften. Er ist formstabil, dampfdurchlässig und nicht brennbar. Mit der Diffusionsoffenheit und der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren, ermöglicht das Dämmsystem lückenlose und wärmebrückenfreie Außenwände. Somit erfüllen Sie spielend die Auflagen des Gebäudeenergiegesetzes.

Darüber hinaus sind unsere Produkte mit dem natureplus®-Gütesiegel ausgezeichnet. Es bestätigt, dass die Produkte schadstofffrei sind und eine ausgezeichnete Ökobilanz aufweisen – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Alle von natureplus zertifizierten Produkte werden auf natureplus database gelistet. Hier erhalten Sie Informationen zu den wesentlichen produktspezifischen Daten und Prüfergebnissen für die Produktbewertung – kostenfrei und ohne Anmeldung. Gebündelte Informationen zum Lebenszyklus von Mineraldämmplatten und welche Möglichkeiten es beim Recycling von sortenreinen Verarbeitungsresten gibt, enthält unser Dämmbuch.

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Ausblick

Klimafreundliche Konstruktionen von Gebäuden beginnen bei der Wahl des Baustoffs. Porenbeton und Mineraldämmplatten sind effektive Möglichkeiten, Gebäude zu dämmen und so die CO2-Bilanz möglichst gering zu halten. Außerdem gibt es für Bauherren in diesem Jahr einen zusätzlichen Anreiz: Die neue Bundesförderung bezuschusst besonders energieeffiziente Häuser. So wird beim Bau sowohl das Klima geschützt als auch Geld gespart.

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